Becherdruck Hersteller, Haferl Aufdruck, Werbeaufdruck auf Tassen

Der Granvogl-Knigge für Tassen mit Druck:
22 wertvolle Tipps für den richtigen Umgang mit Werbetassen.

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Tipp Nr. 1: Andruckmuster – ja oder nein? Und wenn ja, was kostet das?

Verzichten Sie – auch bei engen Terminplänen – nach Möglichkeit nicht auf ein farbverbindliches Andruckmuster. Denn erst das auf der Tasse eingebrannte Motiv gibt darüber Aufschluss, ob die gedruckten Farben Ihren Vorgaben und Vorstellungen 100% entsprechen.

Warum ist das so? Der Siebdrucker mischt aus verschiedenen Komponenten eine keramische Farbe, die erst durch den Ofenbrand ihren eigentlichen Farbton erreicht. Es ist also leider nicht möglich, vor dieser Phase eine verbindliche Aussage über das Farbergebnis zu treffen. Erst nach dem Einbrennen der keramischen Farben hat der Siebdrucker die Möglichkeit, durch die Änderung der Farbkomponenten gezielt Einfluss auf die Farbgebung zu nehmen.

Gilt das für alle Farben und Motive? Unsere Siebdrucker sind Spezialisten auf ihrem Gebiet. Deshalb liegt die Farbtrefferquote bei sagenhaften 95%. Oft verwendete Farben (beispielsweise Reflex Blue, HKS 13, Pantone 282 etc.) sind normalerweise zwar problemlos herzustellen, eine Farbgewährleistung ist jedoch nur nach der Produktion eines farbverbindlichen Andruckmusters
möglich.

Mit welchen Kosten muss ich bei einem Andruckmuster für Tassen mit Druck rechnen? Für vollfarbigeMotive (Rot, Schwarz, Blau etc.) betragen die Kosten € 20,00 pro Farbe. Bei fotorealistischen Motiven (Mindestbestellmenge 250 Tassen) sollten Sie mit ca. € 80,00 rechnen und für jede Sonderfarbe 10,-- €. Und für Andruckmuster bei Digitaldruck kalkulieren sie am besten € 35,00 pro Andruckmuster ein.

Inhaltliche Änderungen eines Andruckmusters kosten € 20,00 Gebühr. Farbliche Änderungen
bleiben davon befreit. Sämtliche Beträge verstehen sich zuzüglich Versand und Mehrwertsteuer.

Und wenn die Zeit einmal nicht für ein Andruckmuster reicht?
Um dennoch die Qualität der bedruckten Tassen zu gewährleisten, erstellen wir während der
laufenden Produktion ein «internes Andruckmuster». Dieses ist Ihr Garant für eine technisch
einwandfreie Umsetzung Ihres Motivs.

Tipp Nr. 2: Damit Sie sich nicht grün ärgern: Tipps zum Bestellen von Farbbechern.
Die produktionstechnischen Möglichkeiten beim Bedrucken von Farbbechern werden manchmal
überschätzt. Vieles ist zwar möglich, aber es gibt eben Grenzen der Machbarkeit. Informieren Sie
sich daher noch vor einem Tassen-Projekt über die Besonderheiten bedruckter Farbbecher und
entscheiden Sie von vorneherein richtig.

Das sollten Sie über Farbbecher wissen. Farbige Glasuren beeinflussen den Aufdruck bei den
meisten Motiven stark. Rote und gelbe Glasuren verfärben das Motiv, blaue und schwarze Glasuren
dunkeln es ab. Ein hinterlegtes Deckweiß bietet oft eine gute Lösung, ein Allheilmittel ist es
allerdings nicht.

Bedruckte Farbbecher – das Wichtigste in Kürze:

  • Kein Fotodruck auf Farbbechern möglich
  • Leichte Blitzer bei Weißhinterlegung
  • Stärkere Blitzer bei Weißhinterlegung farbintensiver Flächen
  • Doppeldruck mit derselben Farbe kann eine Weißhinterlegung ersetzen
  • Keine Weißhinterlegung bei filigranen Drucken
  • Farbverläufe in Weiß sind unproblematisch
  • Farbbecher bestehen aus Keramik


Gibt’s denn Alternativen zu Farbbechern? Klar! Wenn es nicht unbedingt ein Farbbecher sein
muss, ist ein weißer Porzellanbecher mit farbiger Banderole eine gute Alternative. Die Abstände des
farbigen Bereiches betragen 5 mm zum Rand oben und unten sowie ca. 7 mm zum Henkel.

Auf was muss ich besonders achten? Um die beschriebenen Probleme zu umgehen, verzichtet
manch anderer Hersteller bzw. Wiederverkäufer auf eine Spülmaschinenfestigkeit nach DIN und
brennt Tassen mit Glasfarben bei lediglich ca. 650° Grad Celsius. Die Folgen für den Kunden sind
ärgerlich: Glasfarben verschleißen schnell und sind nicht spülmaschinengeeignet. Auch ist das öfter
angebotene Verfahren, Porzellanbecher in jeder beliebigen Farbe zu lackieren, nach unserer
Erfahrung technisch nicht ausgereift und wird von Granvogl Porzellan nicht angeboten. Die Gründe
dafür sind einleuchtend: die Farben werden im Geschirrspüler abgewaschen und die Oberfläche der
Tasse wird nach kürzester Zeit rau und vernarbt.

Tipp Nr. 3: «4C nach Euroskala»? Wie man die falsche Farbeinschätzung vermeidet.
Lassen Sie sich nicht von Ihren Erfahrungen aus dem Offsetdruck leiten. Denn oft sind unerwartet
hohe Kosten und eine technisch enorm aufwändige Produktion die Antwort auf die Anfrage «Druck
nach 4C Euroskala». Am besten, Sie sprechen vorab mit uns über Ihre Motivvorstellungen und
lassen sich hinsichtlich der zu erwartenden Kosten und Produktionsmöglichkeiten Ihrer Tassen
beraten. Damit ersparen Sie sich Überraschungen und planen von Anfang an mit den richtigen
Zahlen.

Warum ist das so? Der keramische Siebdrucker mischt jede Vollfarbe aus verschiedenen
Komponenten zusammen. Enthält beispielsweise ein gezeichnetes Motiv neun Vollfarben, so mischt
er auch neun Farben an. Der Druck des neunfarbigen Motivs mit den vier Grundfarben (CMYK)
hätte hingegen zur Folge, dass die Farbtöne an Intensität verlieren und stark von Ihrer
Farbvorgabe abweichen. Anders bei fotorealistischen Motiven: diese müssen in die vier
Grundfarben zerlegt werden. Um hier die fehlende Farbintensität auszugleichen und konkrete
Farbvorgaben zu erreichen, hinterlegt der Drucker die Motive mit entsprechenden Sonderfarben.

Und so schätzen Sie Ihr Motiv richtig ein. Besteht Ihr Motiv nur aus vollfarbigen Flächen (Rot,
Gelb, Grün etc.), handelt es sich um einen Vollfarbdruck. Zählen Sie die vorhandenen Farben
einfach ab. Ist ein Foto Bestandteil Ihres Motivs oder zeigt das Motiv viele verschiedene
Farbabstufungen, dann handelt es sich (wahrscheinlich) um einen fotorealistischen Druck.
Abhängig von der Farbintensität der einzelnen Motivbereiche ist die Verwendung von
Sonderfarben notwendig. Falls Ihnen das alles zu kompliziert ist: fragen Sie einfach uns!

Tipp Nr. 4: Wann sind gebogene Tassen vollflächig bedruckbar?
Gebogene Tassenmodelle sind zwar super chic, aber im unteren (gebogenen) Bereich aus
technischen Gründen leider nicht vollflächig bedruckbar. Denn im keramischen Siebdruck wird auf
ein Transferpapier gedruckt. Dieses Trägerpapier wird – mit einem Wasserfilm benetzt – von links
nach rechts um die Tasse gespannt. Im gebogenen Bereich kommt es aufgrund der Tassenform zu
Verwerfungen des Transferpapiers, der Druck würde also unschön «zerknittern». Allerdings sind
Motive, die teilweise bis unter die eigentliche Drucklinie reichen, nach Prüfung durch unsere
Produktionsabteilung unter Umständen realisierbar. Bitte fragen Sie einfach bei unseren Experten
nach.

Tipp Nr. 5: Gestalterische Effekte: Was ist darstellbar und was nicht?
Werbetassen sind besondere, dreidimensionale Werbemittel mit komplett anderen Oberflächen als
beispielsweise Papier. Daher sind nicht alle grafischen Effekte (Farbverläufe, feine Linien,
Transparenzen und einiges mehr) so auf Tassen reproduzierbar, wie der Layouter sie vorgibt.
Gestalten Sie den Tassendruck deshalb nicht zu filigran. Legen Sie den Schwerpunkt auf grafische
Objekte wie Bilder, Flächen und Formen. Nutzen Sie Typografie und Vollfarben (Farbverläufe sind
bei Vollfarben unproblematisch). Und verzichten Sie nach Möglichkeit auf Transparenzen und sich
überlagernde Flächen.

Warum ist das so? Um deckend und kräftig zu drucken, benötigt man im keramischen Siebdruck
eine relativ große Farbmenge pro Fläche, die sich nur durch ein relativ grobes Drucksieb auftragen
lässt. Dieses «grobe» Drucksieb wiederum hat zur Folge, dass feine Motive und andere Effekte
manchmal nicht perfekt darstellbar sind. Auch der Fotodruck ist hier keine Lösung. Die
gewünschten Effekte würden so stark an Wirkung verlieren, dass das Ergebnis nicht zufrieden-
stellend wäre.

Tipp Nr. 6: Spezielle Feinheiten des Tassendrucks. In aller Kürze.
Der keramische Siebdruck ist eine ganz spezielle Art zu Drucken. Hier sind die wichtigsten
Grundsätze, mit denen Sie Fehler vermeiden und zusammen mit uns ein exzellentes Resultat
erreichen.

Pink ist nicht darstellbar. Aus chemischen Gründen ist es zurzeit nicht möglich, Pink in gewohnt
spülmaschinenfester (DIN) Qualität zu brennen. Das Ergebnis ist eher ein Dunkelrot. Mögliche
Alternativen (UV-Druck, Sublimationsdruck) bietet der Markt zwar an, diese sind aber nur unter
erheblichen Qualitätseinbußen zu realisieren.

Kontraste müssen sich deutlich voneinander abheben. Die Farbtöne «Pantone 445» und
«Pantone 446» liegen zu dicht beieinander, als dass sie sich unterscheiden würden. Die geänderten
Werte «Pantone 444» und «Pantone 447» hingegen erzielen den gewünschten Kontrast.

Ausnahmsweise: Weiß ist eine Farbe. Bei vielen Motiven ist es sinnvoll, Weiß als Farbe zu
drucken. Auf diese Weise wird der farbige Druck deutlich abgesetzt und der natürliche, leichte
Grauton des Porzellans durch ein strahlendes Weiß ersetzt. Ein Aussparen ist zwar möglich, zeigt
aber dann eine nicht strahlend weiße Glasur. Was seinerseits wieder zu unerwünschten
Lichtbrechungen führt. Das Ergebnis ist ein unsauberer Rand des farbigen Motivs. Sehr kräftige
Farben müssen in der Regel nicht durch Weiß abgesetzt werden.

Violett (Lila) bedeutet zusätzliche Kosten. Die keramische Farbe «Violett» ist sehr aufwändig
zu produzieren und kann den Preis pro Tasse um € 0,50 bis € 2,00 erhöhen.

Manche Fotos sind problematisch. Fotomotive, die von filigranen Unterschieden bei Farbe, Licht
und Kontrast leben, verlieren im keramischen Siebdruck an Intensität. Oft ist es besser, das
vorgesehene Bild durch ein im Tassendruck besser darstellbares zu ersetzen, als es durch grafische
Bearbeitung mehr schlecht als recht zu «retten».

Druckdateien konischer Modelle. Motive für konische Modelle sollten am besten direkt in die
Druckdatei gesetzt werden. Schriftzüge und auch grafische Objekte werden entsprechend des
Radius gebogen. Vor Produktionsbeginn sollten alle Elemente der Druckdatei (zum Beispiel Logos)
auf etwaige Verzerrungen hin überprüft werden.

Strichstärken. Die Mindeststrichstärke sollte 0,4 mm betragen. Bei kleineren Strichstärken
besteht die Gefahr, dass das Sieb zuschmiert und das Objekt nicht gedruckt wird.

Tipp Nr. 7: Warum man Offsetdruck und keramischen Siebdruck nicht vergleichen kann.
Nicht nur Verlage und Künstler, auch Unternehmen und Agenturen haben gelegentlich den leider
nicht erfüllbaren Anspruch, die Qualität des keramischen Siebdruckes mit der Qualität des
Offsetdrucks gleich zu setzen. Auch wenn moderne keramische Farben hervorragende
Druckergebnisse erzielen: eine Tasse aus Keramik oder Porzellan hat nun mal ganz andere
Eigenschaften als Papier, der Druck- und Einbrennprozess mit bis zu 850 Grad Celsius ist enorm
kompliziert.

Lassen Sie sich vom Profi beraten. Wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Motiv für den Tassendruck
geeignet ist, dann sprechen Sie einfach mit uns. Wir treffen eine verlässliche Aussage über das zu
erwartende Ergebnis und beraten Sie hinsichtlich der Optimierungsmöglichkeiten.

Tipp Nr. 8: Immer schön korrekt: Perfekte Druckdaten = perfekte Tasse.
Basis eines jeden Tassendruckes sind korrekt aufbereitete Druckdaten. Druckdateien bestehen in
der Regel aus Vektordaten, gegebenenfalls mit eingebettetem Bildmaterial. Alle vollfarbigen
Flächen (Texturen, Logos, Formen, Zeichnungen) müssen daher im Vektorformat angelegt werden,
Schriften werden dementsprechend in Pfade gewandelt. Das Vektorformat dient zum exakten
Belichten der Drucksiebe und bringt als Ergebnis scharfe Konturen auf der Werbetasse hervor. Die
Auflösung eingebetteter Fotos sollte 300 dpi nicht unterschreiten.

Tipp Nr. 9: Kalkulieren Sie mit dem richtigen Timing: ca. 30 Arbeitstage.
Für die Produktion von Werbetassen benötigen wir etwa 15 Arbeitstage. Für ein Andruckmuster
sollten Sie weitere 10 Arbeitstage kalkulieren, und jeweils weitere zwei Arbeitstage für den Versand
von Andruckmustern und Tassen. Für die Produktion Ihrer Tassen inkl. Andruck können Sie also
mit 29 Arbeitstagen rechnen. Zuzüglich der Zeit, die Sie für die interne Präsentation des
Andruckmusters und dessen Freigabe benötigen.

Manchmal geht’s auch schneller: Falls Sie besonders unter Zeitdruck stehen, dann sprechen Sie
uns bitte offen darauf an. Wenn möglich, versuchen wir eine Lösung zu finden, um die
Produktionszeit zu verkürzen.

Tipp Nr. 10: Hilfe! Unerwartete Probleme mit der grafischen Umsetzung.
Komplexe Motive mit Hilfe einer Software zu vektorisieren, kostet unsere Kunden viel Zeit und
klappt trotzdem so gut wie nie. Deshalb bieten wir Hilfestellung an und prüfen Ihre Vektordaten auf
Wunsch schon in der Angebotsphase. Sollten Ihnen noch keine entsprechenden Daten vorliegen,
dann senden Sie bitte beispielhafte Daten zur exemplarischen Vorprüfung durch uns. Gerne
übernehmen wir auch die Vektorisierung für Sie. Die mögliche Projektverzögerung beträgt dann
etwa 1 bis 3 Tage.

Konische Tassenmodelle nicht unterschätzen! Die Umsetzung eines Layouts auf eine konische
Form nimmt meist mehr Zeit in Anspruch als gedacht. Diese detailintensive Arbeit erfordert
– abhängig vom Motiv – ein hohes Maß an Können und wird meist unterschätzt. Am besten, Sie
planen 1 oder 2 Tage zusätzlich für den Bau Ihrer Druckdatei ein. Zur Veranschaulichung senden
wir Ihnen sehr gerne beispielhafte Daten.

Tipp Nr. 11: Porzellan ist nicht nur weißer, sondern einfach unschlagbar.
Porzellan oder Keramik? Die Antwort ist klar: bestellen Sie Werbetassen aus Porzellan, nicht aus
Keramik. Porzellan ist das edlere Material: weißer, dünnwandiger und verschleißfester. Die weniger
stoßfesten Keramiktassen bekommen beim Einräumen in den Geschirrspüler schnell Haarrisse.
Über diese nimmt das Keramik Wasser auf und speichert es. Dieses Wasser dehnt sich dann beim
Eingießen des Kaffees aus und "sprengt" das Material langsam von innen. Das Resultat:
Absplitterungen am Tassenkörper, Bruch der Tasse. Das alles passiert bei einer Porzellantasse
nicht.

Tipp Nr. 12: Wählen Sie die Form der Tasse je nach Druckmotiv. Ganz individuell.
Motive wirken unterschiedlich auf den unterschiedlichen Tassenformen. Fotomotive kommen auf
breiten Bechern gut zur Geltung, sie haben die maximale optische Leinwand. Manche Motive (z. B.
Rundumdruck) hingegen wirken auf einem konischen Becher deutlich attraktiver als auf
zylindrischen Bechern. Andere Motive wirken wiederum auf einem gebogenen Becher sehr
harmonisch. Welche Form passt am besten zu Ihrem Motiv?

Tipp Nr. 13: Das beste Druckverfahren ist und bleibt der keramische Siebdruck.
Das qualitativ hochwertigste Druckverfahren für Werbetassen ist ganz klar der keramische
Siebdruck. Das selbstverständlich auch wir anwenden. Alle anderen Druckverfahren haben nicht
zufrieden stellende Resultate zur Folge. Doch wer möchte schon mit minderwertigen Werbetassen
für sich werben?

Tipp Nr. 14: Sehen und gesehen werden: die optimale Platzierung Ihres Motivs.
Die favorisierte Werbefläche unserer Kunden (ca. 95%) ist die Sichtseite der Tasse, wenn diese in
der rechten Hand gehalten wird. Der beidseitige Druck (auch der Gegenüber des Kaffeetrinkers
sieht Ihre Werbebotschaft) bietet sich ebenfalls an, ist aber mit geringfügig höheren Kosten
verbunden. Doch auch andere Platzierungen machen Sinn und sorgen für manche Überraschung,
wie zum Beispiel der Henkel, die obere Innenseite, der Tassenboden außen oder sogar innen.

Tipp Nr. 15: Auch beim Druckmotiv gilt: Auf die Größe kommt es an.
Bei einem Druck, der links oder rechts vom Henkel aufgebracht wird, sollten Sie darauf achten,
dass die sichtbare Breite des Motivs bei ca. 80% der optischen Leinwand liegt. Die Biegung der
Tasse würde sonst das Motiv (das um den Becher herum verläuft) verzerren und Ihre
Werbebotschaft könnte an Wirkung verlieren.

Tipp Nr. 16: Die Höhe einer Tasse: welche ist vollautomatisch die richtige?
Bedenken Sie, dass zu hohe Tassen zwar ebenso hohe Aufmerksamkeitswerte haben, aber leider
nicht unter die meisten Kaffeevollautomaten passen. Wenn Sie also nicht sicher sind, wo Ihre
Tassen später Verwendung finden, dann sollten Sie die Höhe der Tassen auf max. 10 cm
beschränken. Das passt!

Tipp Nr. 17: Die optimale Breite einer Tasse – Lesbarkeit ist alles!
Die Hauptmotive auf Werbetassen wie Logos oder Texturen sollten für den Betrachter vollständig
erkennbar sein. Trotz der schönen Tasse geht sonst die Werbebotschaft verloren. «Breite»
Hauptmotive (breiter als hoch) erfordern eine Tasse mit hoher Breite (also großem Durchmesser),
«hohe» Motive (höher als breit) sollten auf entsprechend hohe (und damit schlanke) Tassen
gedruckt werden. So haben Sie eine optimale Platzierung Ihrer Botschaft.

Tipp Nr. 18: Kommunikation von innen nach außen: Der Innendruck.
Mal was anderes: Ihre Werbebotschaft innen auf der Tasse. Das hat nicht jeder, allerdings sind
einige Spielregeln zu beachten. Hier sind sie:

  • wir können Ihr Motiv bis zu 20 mm in die Tasse hinein drucken
  • im oberen Bereich muss ein Rand von ca. 3 mm Höhe frei bleiben
  • das Gesamtmotiv darf eine maximale Höhe von 15 mm haben
  • der Innenbereich ist aus technischen Gründen nicht geschlossen bedruckbar (z.B. mit einer innen verlaufenden Banderole)
  • am sinnvollsten ist eine Bedruckung auf ca. 80% des halben Innendurchmessers (z.B. Internet-Domain oder kurzer Slogan)
  • Bild- oder gezeichnete Motive sind für den Innendruck nicht gut geeignet, da die geringe Druckfläche (Höhe ca. 15 mm) für einen detailgenauen Druck nicht ausreicht

 

Tipp Nr. 19: Internet zum Anfassen: der Henkeldruck.
Bei den meisten Tassenmodellen ist auch der Henkel bedruckbar. Aufgrund der geringen
Druckfläche eignet er sich vor allem für Internet-Domains perfekt.

Tipp Nr. 20: Damit Ihre Werbung auf dem Boden bleibt: der innere Bodendruck.
Überraschung – pünktlich mit dem letzten Schluck taucht Ihre Webung auf! Denn bei mehreren
Tassenmodellen ist sogar der Boden im Innenbereich bedruckbar. Die Gesamtdruckfläche darf
dabei aus technischen Gründen 30 mm im Durchmesser nicht überschreiten. Eine heiße
Empfehlung: Die Modelle «Carina» und «Ronald» sind für diese Form der Werbung am besten
geeignet!

Tipp Nr. 21: Der äußere Bodendruck. Oder: alles Gute kommt von unten.
Alle unsere Tassenmodelle sind auch auf dem äußeren Tassenboden bedruckbar. Prima für spezielle
Werbebotschaften, die genau dort stehen sollen. Oder optimal für Ihre Copyright- und
Limitierungsvermerke.

Tipp Nr. 22: Weg damit! Wie Sie Ihre Werbetassen perfekt verpacken & versenden.
Für die Verpackung und den Versand Ihrer wertvollen Werbetassen gibt’s einige einfache Tricks.
Die beste Möglichkeit, eine Tasse inklusive Anschreiben mit der Post zu versenden ist, sie in
handelsübliche Luftpolsterfolie zu wickeln. Die Breite dieser Folie sollte 0,50 m betragen, Sie
benötigen dann ca. 1,50 m pro Tasse. Falten Sie die Folie doppelt und rollen Sie die Tasse (mittig
eingelegt) ein. Diese Rolle knicken Sie oben und unten so, dass ein "S" entsteht. Die so unter
Spannung stehende Folien-Tassen-Rolle drücken Sie in das Päckchen, es fixiert sich dann selbst in
der Mitte. Wenn Sie Ihre Tassen mit der Post einzeln versenden, achten Sie darauf, dass Sie das
Päckchenmaß einhalten (max. 60 x 30 x 15 cm).

Versenden Sie mehr als 100 Päckchen? Dann kaufen Sie am besten Päckchenmarken. Europäische
und weltweite Tassen-Sendungen sollten Sie als Brief deklarieren, die Einsparungen sind enorm.